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Archiv 2014

Induktives Hören in den Engel Lichtspielen

Vor kurzem konnte im Kinosaal der Engel Lichtspiele eine Induktive Höranlage installiert werden. Diese ermöglicht es nun Hörgerätträgern, nicht nur Filme anzusehen, sondern auch wirklich zu verstehen. Denn Träger von Hörgeräten können akustische Signale in einem größeren Raum zwar hören, deren Informationsgehalt jedoch nicht immer verstehen, da die eingebauten Mikrophone Nebengeräusche und andere akustische Störungen mit aufnehmen. Auch die besten Lautsprecheranlagen schaffen hier keine Abhilfe.

Die nachträglich eingebaute »Induktionsschleife« funktioniert wie folgt: die Tonsignale des Films oder Dialoge bei Diskussionen werden in die im Boden verlegte Induktionsschleife über das Mikrofon eingespeist und drahtlos per induktiver Übertragung an die T-Spulen in den Hörsystemen weitergegeben.

Der besondere Vorteil dieser Anlage ist der, dass Träger von Hörgeräten zum Verstehen keine Zusatzgeräte benötigen. Sie müssen lediglich ihre Hörsysteme auf »T« umstellen und können dann auf allen Plätzen gleichermaßen gut induktiv verstehen. Von diesem Vorgang bekommen normal hörende Menschen nichts mit.


1. Mitgliederversammlung

Am 03. Juli 2014 fand die erste Mitgliederversammlung des Vereins in den Engel Lichtspielenk statt.

Es wurden 3 Beiräte gegründet und vorgestellt: Der Technikbeirat - zuständig für Vorführung und Kasse, der Programmbeirat - zuständig für die Programmauswahl und -beschaffung, sowie der Öffentlichkeitsbeirat - zuständig für Werbung, Presse- und Pr-Arbeit.

Jeder der gerne aktiv in einem der drei Beirät mitwirken möchte, kann sich über folgende Links informieren und der Mailingliste beitreten:

Technikbeirat Programmbeirat Öffentlichkeitsbeirat


Das Breisacher Kino ist gerettet – Stadt gewährt Zuschuss

Artikel in der Badischen Zeitung vom 25. Juni 2014
Die Zukunft der Engel-Lichtspiele ist geklärt. Die Stadt finanziert das 70.000 Euro teure digitale Vorführgerät – ab September werden voraussichtlich wieder die ersten Filme gezeigt.

zum Artikel


Vorübergehende Schließung der Engel Lichtspiele

Die Engel Lichtspiele haben unter der Leitung von Helga und Fredo Mattheis ihre Pforten geschlossen. Die bisherigen Betreiber konnten keine aktuellen Filme mehr als 35 mm-Kopie mehr bekommen, somit war dieses schnelle Ende unausweichlich. 

Ziel unseres Vereins ist es jetzt bis im Sommer die notwendigen Mittel für die Digitalisierung mit Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuschüssen zusammen zu bekommen. Viele Breisacher Bürger und Unternehmen unterstützen uns bereits und auch Bürgermeister Rein hat uns seine Unterstützung zugesagt. Wir sind also sehr zuversichtlich, dass wir unser Ziel, die Engel Lichtspiele für die Zukunft zu rüsten, bis im August realisiert haben werden. Nichts desto Trotz brauchen wir noch viele Kino-Retter, die mit ihrer Spende oder als Mitglieder unseren Verein bei diesem großen Vorhaben unterstützen. Beitrittserklärungen sowie unsere Bankverbindung finden Sie hier auf dieser Webseite. 

Aktuell sind wir, gemeinsam mit der Stadt Breisach, in Gesprächen mit der Familie Mattheis um möglichst noch im Juni einen Pachtvetrag zum Abschluss zu bringen. Auch hier sind wir auf einem guten Weg, da die Besitzer sehr deutlich zeigen, dass ihnen ein Weiterbetrieb des Kinos sehr am Herzen liegt.

Zeitungsartikel BZ


Erhalt des Breisacher Kinos gesichert

Ende März wurde der Verein Kommunales Kino Breisach an der Gründungsversammlung durch 14 Mitglieder ins Leben gerufen. Erster Vorsitzender ist Felix Häring, stellvertretender Vorsitzender Remus von Lucadou und das Amt des Rechners bekleidet Matthias Böhme.

Wie bereits hinlänglich bekannt, hat sich der Betreiber Fredo Matheis nach langen Überlegungen dazu entschlossen, aufgrund der anstehenden größeren Entscheidungen – unter Anderem auch Investitionen in nicht unbeträchtlicher Höhe , das Kino in der bisherigen Form nicht weiter zu führen. Ein Aufschrei ging durch die Bürgerschaft, denn das Breisach Kino ist in der Region eine Institution und das bereits seit mehreren Generationen. Natürlich ist es für eine Stadt und Mittelzentrum wie Breisach äußerst wichtig, als kulturelles Angebot ein Kino im Portfolio zu haben. Auch Bürgermeister Oliver Rein ist der Erhalt des Kinos ein wichtiges Anliegen.

Unter diesen Voraussetzungen wurden einige Gespräche geführt und es haben mehrere Treffen stattgefunden. Und so ist dann der Verein Kommunales Kino Breisach e.V. gegründet worden. Bei der Gründungsversammlung im Trauzimmer des Rathauses wurde durch die anwesenden 14 Gründungsmitglieder die Vereinssatzung beschlossen, die Beiträge festgelegt sowie die weiteren Schritte beschlossen. Die Satzung beinhaltet natürlich den Zweck und die Aufgaben des Vereines. Dies sind im Einzelnen: Die Förderung der Kunst und Kultur insbesondere der Kinokultur im Raum Breisach und Kaiserstuhl, den Erhalt des kulturellen Angebotes für Filme und Kino, den Betrieb des Kinos Breisach – der Engel-Lichtspiele, die Förderung d er Zusammenarbeit mit Schulen und kommunalen Einrichtungen oder Organisationen, Förderung von Kinokultur und Medienkompetenz für alle Altersgruppen, die Zusammenarbeit mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen, die Vorbereitung und Durchführung von Vorführungen, Diskussionen und sonstigen Veranstaltungen, um den Zugang zum Filmschaffen aller Länder und Regionen der Welt zu ermöglichen sowie das Publikmachen insbesondere auch solcher Filme, die sich nur für kommerzielle Ziele nicht anbieten. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart sowie einem Vertreter der Stadt Breisach und einem Vertreter der VHS Breisach.

Am 29. April wird es in Breisach ein ganztägiges Kinofest in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Kommunale Kinos und dem Kinomobil Baden-Württemberg geben, das für einen Tag neueste digitale Projektionstechnik in die Engel-Lichtspiele bringen wird.  Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Um die weiteren Schritte vorzubereiten werden jetzt natürlich vor allem Mitglieder und Förderer gesucht, um die großen anstehenden Herausforderungen bewältigen zu können. Es muss unter anderem die neue digitale Projektionstechnik mit Leinwand in Höhe von rund 70.000 Euro angeschafft werden, um die Anforderungen der Verleihfirmen erfüllen zu können.